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Zwischen Grenzkonflikt und Grenzfrieden

Zwischen Grenzkonflikt und Grenzfrieden
Zwischen Grenzkonflikt und Grenzfrieden

Zwischen Grenzkonflikt und Grenzfrieden

Zwischen Grenzkonflikt und Grenzfrieden bietet eine umfassende Darstellung der Geschichte der dänischen Minderheit in Schleswig-Holstein vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Renommierte Historiker beleuchten politische Umbrüche, Identitätsfragen und das Verhältnis zwischen Mehrheit und Minderheit. Ein grundlegendes Werk zum Verständnis der Entwicklung vom Konflikt zur friedlichen Koexistenz im Grenzland.

2013 veröffentlicht, 376 Seiten.

Das Buch Zwischen Grenzkonflikt und Grenzfrieden – Die dänische Minderheit in Schleswig-Holstein in Geschichte und Gegenwart bietet eine umfassende Analyse der Geschichte der dänischen Minderheit. Vier ausgewiesene Historiker widmen sich unterschiedlichen Epochen: Archiv- und Forschungsleiter Dr. Lars N. Henningsen von der Studienabteilung der Dänischen Zentralbibliothek in Flensburg behandelt die Zeit vor 1864. Museumsleiter René Rasmussen vom Danevirke Museum bei Schleswig analysiert die Periode unter preußischer Herrschaft von 1864 bis 1945. Prof. Dr. Martin Klatt von der Universität Süddänemark beschreibt die Jahre des Neubeginns 1945–1955. Rektor Dr. Jørgen Kühl von der A.P. Møller Skolen in Schleswig untersucht, wie sich die dänische Minderheit auf ihrem Weg in die Gegenwart im Grenzland neu positioniert hat.

Das Werk stellt eine fundierte und zusammenhängende Darstellung der Minderheit in Vergangenheit und Gegenwart dar.

Was ist die dänische Minderheit heute, und wie hat sie sich historisch definiert? Welche Wurzeln prägen sie? Welche Rolle und Aufgaben hatte sie im Wandel der Zeiten?

Der erste Teil des Buches gibt einen Überblick über die historischen Ursprünge der Minderheit, deren Wurzeln bis in die vornationale Zeit und in die 1830er Jahre zurückreichen. Anschließend wird ihre Entwicklung unter den sich wandelnden politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen der jeweiligen Epochen nachgezeichnet.

Im Mittelpunkt steht die Frage nach der Identitätsbildung innerhalb der Minderheit und danach, wie diese Identität immer wieder neu bestimmt wurde. Auszüge aus Originalquellen vermitteln ein anschauliches Bild der Stimmungen und Strömungen, die die Minderheit im Laufe der Zeit geprägt haben.

340 Seiten, 214 Abbildungen sowie zahlreiche Schaubilder und Tabellen, gebunden.